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Klischee ade

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Früher wurden der Mann oder die Frau mit der Tuba von den übrigen Orchesterkollegen oft nicht für voll genommen. Der junge Tubist Constantin Hartwig beweist mit seinem Debütalbum "Klischee adé", dass sich seine Tuba hervorragend als Soloinstrument eignet.

Komponisten erweisen den Tubisten selten die Ehre von Soli. Und von Orchesterkollegen werden sie oft als Spieler zweiter Klasse angesehen und das, obwohl das Instrument wahrlich nicht zu übersehen ist. Als träge und nicht brillant genug galt die Tuba bislang. Deshalb schien sie lediglich zur Begleitung der "Premium-Instrumente" tauglich. Witze gibt es zahlreiche, zu denen immer noch neue hinzu erfunden werden. Und natürlich herrscht das Bild vom Tubisten als wohlbeleibtem Herrn vor.
Einer, der jetzt mit solchen Klischees aufräumen will, ist Constantin Hartwig, Tubist, 25 Jahre alt und Gewinner des Deutschen Musikwettbewerbs 2016.
(www.deutschlandfunkkultur.de)