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Chronik der Jahre 1875 - 1917

1875 - 1917: Volksbibliotheken, private Stiftungen

1875

3. September und 19. Oktober
Einrichtung und Verwaltung der ersten Volksbibliotheken auf der Bräuergasse 1 und Am See 47 durch den "Gemeinnützigen Verein zu Dresden" mit finanzieller Unterstützung durch die Stadtkasse und das Königliche Kultusministerium

1902

27. Dezember
Eröffnung der entgeltlichen "Dresdner Lesehalle", Waisenhausstraße 9, als gemeinnützige, nicht wohltätige Institution zur Förderung der Volksbildung, Stiftung des Geheimrates Dr. Karl August Lingner; die Leitung übernimmt am 20. Juli 1903 Hofrat Richard Brunn

1903

4. November
Eröffnung der "Volkslesehalle" mit freiem Eintritt, angegliedert an die Dresdner Lesehalle

Foto: Damenzimmer der Lesehalle
Damenzimmer der Lesehalle, um 1903
Foto: Patronats-Klubzimmer II der Lesehalle
Patronats-Klubzimmer II der Lesehalle, um 1903

1904

Einrichtung einer Auslegestelle für deutsche Patentschriften, bereitgestellt vom Kaiserlichen Patentamt, in der Lesehalle

1906

19. Februar
Eröffnung der "Freien öffentlichen Bibliothek Dresden-Plauen", Kielmannseggstraße 11, unter Leitung von Walter Hofmann mit einem sozialen und die Arbeiterbildung fördernden Konzept, Stiftung von Ida und Erwin Bienert

1909

1. Dezember
Schließung der 18 Volksbibliotheken des Gemeinnützigen Vereins zu Dresden laut Stadtverordnetenbeschluss vom 7. Oktober

1910 - 1917: Städtische Zentralbibliothek

1910

15. Juni
Eröffnung der "Städtischen Zentralbibliothek", Waisenhausstraße 9, unter Leitung von Dr. Richard Brunn; unterstellt ist sie dem Städtischen Schulamt, gelenkt wird sie vom Ausschuss für soziale Angelegenheiten; bis zum Jahresende gehören zu ihrem Netz zunächst drei Filialen und acht Ausgabestellen

1917

1. Januar
Fusion von Dresdner Lesehalle und Volkslesehalle; die Nutzung ist gemäß dem Lingnerschen Testament unentgeltlich