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Der Gärtner im Dschungel

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Helmut Salzinger beschreibt in seinem Buch den zwanzigjährigen Versuch einer Verwilderung. So wie früher der Garten ein Stück Kultur war, das der Wildnis abgetrotzt wurde, so ist es jetzt die Wildnis, die vor der anbrandenden Zivilisation in Schutz genommen werden muss.

Klappentext: Helmut Salzinger war Literaturkritiker der "Zeit" und hatte Bücher über Walter Benjamin und über Musik geschrieben, als er sich Anfang der 1970er Jahre auf das Land zurückzog, um sich fortan möglichst biodynamisch mit Lebensmitteln zu versorgen. Wie bei einem Stadtmenschen und Intellektuellen naheliegend, ging das Unterfangen schief. Aber es bescherte dem Autor statt reichlich Gemüse tiefgehende Erkenntnisse - und machte ihn zum "Gärtner im Dschungel". Seine Erkenntnis: "Wenn wir etwas vom Wesen des Menschlichen begriffen haben, dann dieses: dass der Mensch als Natur und Lebewesen von keinerlei Bestimmung über die Erde gesetzt ist, sondern dass er von gleicher Art ist wie alles Lebendige."