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Kennzahlen

Bibliotheksnetz

Das Bibliotheksnetz im Jahr 2015 im Vergleich zum Jahr 2014
Bereich2015Veränderung zu 2014
Haupt- und Musikbibliothek1+/- 0 %
medien@age (Jugendbibliothek)1+/- 0 %
Stadtteilbibliotheken19+/- 0 %
Fahrbibliotheken1+/- 0 %
   Anzahl der Haltestellen14+/- 0 %
Ausleihstellen in Vororten, Förderschulen, Heimen, Begegnungstätten, JVA15+ 25 %

Angebotskennzahlen

Die Angebotskennzahlen des Jahres 2015 im Vergleich zum Jahr 2014
Kennzahl2015Veränderung zu 2014
Besetzte Personalstellen161,2+ 1,7 %
Gesamtfläche in qm11.134- 1,4 %
Medienbestand 747.901- 0,7 %
Zeitschriftenabonnements1.487- 3,0 %

Leistungskennzahlen

Die Leistungskennzahlen des Jahres 2015 im Vergleich zum Jahr 2014
Kennzahl2015Veränderung zu 2014
Entleihungen5.546.741+ 0,5 %
    davon virtuell171.477+ 20,0 %
Entleihungen pro Medium6,9+/- 0,0 %
Aktive Nutzer73.954+ 1,1 %
Besuche1.530.757- 6,5 %
Nutzungen Internetplätze75.698- 8,5 %
Visits Websites1.602.691- 2,3 %
Aktualisierungsrate8,4 %+ 2,8 %
Veranstaltungen/Führungen5.302- 3,5 %

Finanzkennzahlen

Die Finanzkennzahlen des Jahres 2015 im Vergleich zum Jahr 2014
Kennzahl2015Veränderung zu 2014
Aufwendungen gesamt12.297.684 €+ 8,6 %
    davon Personalaufwendungen8.148.326 €+ 3,8 %
    davon Sach- und Dienstleistungs-
    aufwendungen
1.556.538 €+ 23,9 %
Erlöse1.103.387 €- 5,1 %
Kostendeckungsgrad9,0 %- 12,7 %

Jahresanalyse 2015

Das Jahr 2015 war geprägt von der Einführung der RFID-basierten Ausleihtechnologie mit Schließzeiten in sechs Bibliotheken, die aber - wie auch anfängliche Akzeptanzprobleme bei einem Teil der Nutzer - nur in geringem Maß auf die Leistungsentwicklung durchschlugen. Die Schließzeiten wurden mit mehr Öffnungstagen infolge von weniger auf Werktage fallende Feiertage ausgeglichen.

Motoren für den leichten Anstieg der Gesamtentleihungszahl waren wiederum die höhere Zahl angemeldeter Kinder (Entleihungen Kinderliteratur + 4,4 %) und das stark wachsende Angebot der eBibo (Entleihungen + 20,0 %). Unter den stationären Bibliotheken konnten vor allem Südvorstadt (+ 5,6 %) und Johannstadt (+ 2,4 %) ihre Entleihungen steigern.

Auch das Plus bei der Gesamtnutzerzahl ging - und hier sogar ausschließlich - auf das Konto der Kinder (+ 4,5 %). Dass die Nutzerzahlen bei Jugendlichen (+/- 0,0 %, Einwohner + 6,5 %) und Erwachsenen (- 0,1 %, Einwohner + 0,9 %) erneut nicht mit der Einwohnerentwicklung mithalten konnten, liegt auch daran, dass die Ressourcen und Angebote seit Jahren nicht mit den Einwohnerzahlen mitwachsen.

14,4 % der Dresdnerinnen und Dresdner ab einem Alter von 6 Jahren waren 2015 aktive Nutzer der Städtischen Bibliotheken Dresden. Diese Zahl und die starke Zunahme der Neuanmeldungen zeigen den hohen Bedarf an bibliothekarischen Dienstleistungen in der Stadt. Personalausstattung und Budget müssen unbedingt wieder an die Bevölkerungsentwicklung angepasst werden.

Die "physischen" Besuche in den Bibliotheken sanken erneut deutlich. Diesem Trend kann nur mit höherer Aufenthaltsqualität entgegengewirkt werden. Die kontinuierlich wachsende Anzahl virtueller Besuche wird seit 2015 anders gezählt als in den Vorjahren. Der ermittelte Wert ist mit dem des Vorjahres deshalb nicht vergleichbar.

Auch 2015 fanden wieder über 5.000 Veranstaltungen und Führungen statt. Der Rückgang um 3,1 % hängt vor allem mit dem Kita-Streik und den RFID-Umstellungen zusammen.

Jede/r in einer Bibliothek beschäftigte Mitarbeiter/ in verlieh im Bewertungszeitraum 48.000 Medien, führte 37 Veranstaltungen durch und zeichnete sich für 120 Neuanmeldungen verantwortlich (gerundet).

Die Verkleinerung des Medienbestandes hängt mit einer strengen Durchsicht vor der Umarbeitung der Medien für die RFID-Ausleihe sowie mit einer Reduzierung von Depot-Beständen der Fahrbibliothek zusammen. Die Zahl der Neuerwerbungen lag bei über 63.000 (+ 2,1 %), wodurch die Erneuerungsquote auf 8,4 % erhöht werden konnte.

Die vorübergehend deutlich höheren Kosten bei den Sach- und Dienstleistungen sind der RFID-Einführung geschuldet. Die Mindereinnahmen hängen mit einer Verschiebung des Zahlungszeitpunktes bei der Selbstverbuchung sowie mit den Bibliotheksschließungen zusammen und sind ebenfalls als vorübergehend zu betrachten.