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Kennzahlen

Bibliotheksnetz

Das Bibliotheksnetz im Jahr 2016 im Vergleich zum Jahr 2015
Bereich2016Veränderung zu 2015
Haupt- und Musikbibliothek1+/- 0 %
medien@age (Jugendbibliothek)1+/- 0 %
Stadtteilbibliotheken19+/- 0 %
Fahrbibliotheken1+/- 0 %
   Anzahl der Haltestellen14+/- 0 %
Ausleihstellen in Vororten, Förderschulen, Heimen, Begegnungstätten, JVA14- 6,7 %

Angebotskennzahlen

Die Angebotskennzahlen des Jahres 2016 im Vergleich zum Jahr 2015
Kennzahl2016Veränderung zu 2015
Besetzte Personalstellen162,7+ 0,9 %
Gesamtfläche in qm11.167+ 0,3 %
Medienbestand 734.012- 1,9 %
Zeitschriftenabonnements1.557+ 4,7 %
Aktualisierungsrate7,8- 7,7 %

Leistungskennzahlen

Die Leistungskennzahlen des Jahres 2016 im Vergleich zum Jahr 2015
Kennzahl2016Veränderung zu 2015
Entleihungen5.461.793- 1,5 %
    davon eBibo (virtuell)206.864+ 20,6 %
Entleihungen pro Medium6,7- 2,2 %
Aktive Nutzer73.819- 0,2 %
Nutzer mit Aboverträgen26.682+ 6,0 %
Besuche1.507.083- 1,5 %
Nutzer SMS-/E-Mail Service36.317+ 5,4 %
Nutzungen Internetplätze69.099+ 0,6 %
Visits Websites1.803.651- 5,4 %
Pageimpressions Websites11.717.481+ 2,6%
Veranstaltungen/Führungen5.816+ 8,6 %
Teilnehmer Veranstaltungen/Führungen114.184- 11,1 %
Erfassungsgrad Schulklassen in %44,3+ 1,8%

Finanzkennzahlen

Die Finanzkennzahlen des Jahres 2016 im Vergleich zum Jahr 2016
Kennzahl2016Veränderung zu 2015
Aufwendungen/Auszahlungen gesamt12.313.840 €+ 0,1 %
    davon Personalaufwendungen8.376.840 €+ 2,8 %
    davon Sach- und Dienstleistungs-
    aufwendungen
1.463.117 €- 6,0 %
Erträge/Einzahlungen1.135.070 €+ 2,9 %
Kostendeckungsgrad9,2 %+ 2,2 %

Jahresanalyse 2016

Das Jahr 2016 brachte für die Städtischen Bibliotheken Dresden Leistungen auf hohem Niveau, wichtige Kennzahlen weisen aber leichte Rückgänge auf. Die stärkste Ursache stellt eine Haushaltsperre im ersten Halbjahr dar, wodurch nur 24.000 neue Medien den Weg in die Regale fanden - ein Rückgang um 27,2 %. Dieser Rückgang konnte im zweiten Halbjahr nur teilweise ausgeglichen werden. Es blieb ein Minus von 9,5 %. Die Aktualität des Medienbestandes erreichte ganzjährig nicht das gewohnte Niveau, die Aktualisierungsrate für 2016 beträgt 7,8 %.

Die Entleihungen im gesamten Netz sanken um 1,5 %, wobei Kinderliteratur (+ 3,7 %) und eMedien (+ 20,2 %) wie in den Vorjahren deutlich stärker nachgefragt waren. Im Vergleich der Bibliotheken wies neben der eBibo auch die Bibliothek Leubnitz-Neuostra eine deutliche Steigerung auf (+ 9,5 %). Mit starken Rückgängen hatte die Bibliothek Strehlen zu kämpfen, die im Einkaufszentrum O.D.C. angesiedelt ist, dessen Vermietungspolitik aktuell als sehr problematisch eingeschätzt werden muss.

Die Zahl der aktiven Nutzer insgesamt ging leicht um 0,2 % zurück, aber die Zahl aktiver Jugendlicher wuchs um 4,0 % (jugendliche Einwohner + 4,4 %), ein sehr gutes Ergebnis, wenn man berücksichtigt, dass diese Zahl auch bei steigenden Einwohnerzahlen jahrelang rückläufig war. Die Entscheidung, die Bibliotheksnutzung für Jugendliche mit der neuen Benutzungsordnung ab 1. Juli 2015 kostenlos zu stellen, darf nach diesem Ergebnis als richtig bewertet werden. Die Zahl der Kindernutzer stieg auch 2016 deutlich (+ 2,7 %), wenn auch nicht so stark wie die Einwohner (+ 4,2 %).

Bei den 'physischen' Besuchen bleibt ein jahrelanger Trend nach unten bestehen, der aber von steigenden 'virtuellen' Besuchszahlen begleitet wird, was 2016 in der Statistik wegen bundesweit zu korrigierender Optimierungsschritte beim Zählverfahren nicht erkennbar ist. Die steigende Zahl der abgerufenen Seiten (PageImpressions) zeigt, dass die Nutzung virtueller Bibliotheksangebote weiter zunimmt. Die größten Steigerungsraten erzielen dabei die Onleihe sowie der Online-Katalog mit integrierter Kontofunktion.

Besonders erfreulich sind die Ergebnisse in der Programmarbeit. Die Zahl durchgeführter Veranstaltungen stieg um 8,3 % und erreichte das zweithöchste Ergebnis in der Geschichte der Städtischen Bibliotheken Dresden.

Die Erhöhung der Rückversandgebühren von 0,10 € auf 0,20 € mit der neuen Benutzungsordnung ab 1. Juli 2015 führte 2016 zu 10,9 % weniger Rückgaben in "fremden" Zweigstellen. Die Zahl der Bestellungen aus "fremden" Zweigstellen stieg dagegen um 1,0 %. Ein deutlicher Rückgang der Vormerkungen ausgeliehener Medien (- 9,3 %) weist auf einen nachfragegerechten Bestandsaufbau hin.