Landeshauptstadt Dresden - bibo.dresden.de

https://www.bibo-dresden.de/de/ueber-uns/kennzahlen.php 10.11.2021 08:43:43 Uhr 29.06.2022 14:02:23 Uhr

Kennzahlen

Bibliotheksnetz

Bereich 2020 Veränderung zu 2019
Zentralbibliothek 1 +/- 0 %
Stadtteilbibliotheken 19 +/- 0 %
Fahrbibliotheken 1 +/- 0 %
   Anzahl der Haltestellen 14 +/- 0 %
Ausleihstellen in Vororten, Förderschulen, Heimen, Begegnungstätten 11 +/- 0 %

Angebotskennzahlen

Kennzahl 2020 Veränderung zu 2019
Medienbestand 761.408 + 0,1 %
   Medienbestand physisch 728.581 - 0,3 %
   Medienbestand virtuell (Onleihe) 32.827 + 13,7 %
Zeitschriften-Abonnements 1.478 + 2,5 %
Aktualisierungsrate 8,7 - 9,5 %
Gesamtfläche in qm 13.503 +/- 0 %
Besetzte Personalstellen 164,2 + 1,6 %

Leistungskennzahlen

Kennzahl 2020 Veränderung zu 2019
Entleihungen 4.518.273 - 16,6 %
   Entleihungen physisch 4.117.098 - 19,4 %
   Entleihungen virtuell (Onleihe) 401.175 + 30,7 %
Entleihungen pro Medium 5,61 - 16,5 %
Nutzungen digitaler Dienstleistungen 242.533 + 175,5 %
Besuche 1.154.584 - 32,2 %
Visits Websites 1.953.572 - 13,8 %
Aktive Nutzer 69.638 - 13,5 %
Neuanmeldungen 9.471 - 39,5 %
Nutzer mit Aboverträgen 29.603 - 5,6 %
Nutzer SMS-/E-Mail-Service 43.204 - 4,0 %
Nutzungen Internetplätze 32.928 - 56,7 %
Veranstaltungen/Führungen 2.752 - 58,7 %
Teilnehmer Veranstaltungen/Führungen 46.646 - 65,0 %
Erfassungsgrad Schulklassen in % 33,0 - 24,4 %

Finanzkennzahlen

Kennzahl 2020 Veränderung zu 2019
Kosten gesamt 15.007.922 Euro - 0,1 %
   davon Personalaufwendungen 9.362.942 Euro + 1,1 %
   davon Sach- und Dienstleistungsaufwendungen 3.868.205 Euro + 3,8 %
Erlöse 1.074.862 Euro - 13,1 %
Kostendeckungsgrad 7,2 - 13,0 %

Jahresanalyse 2020

Die Leistungsentwicklung 2020 war geprägt von den Folgen der weltweiten Corona-Pandemie. Unvermeidliche staatliche Vorsorgemaßnahmen führten auch in den Städtischen Bibliotheken Dresden zu Einschränkungen, die sich auf Angebot und Nachfrage gravierend ausgewirkt haben.

Ab dem ersten Lockdown wurden die Medienbestände der eBibo aufgrund einer zu erwartenden wachsenden Nachfrage über Plan aufgestockt (+ 24,3 %). Die Nutzer*innen honorierten das Angebot mit enorm steigenden Entleihungs- und Streamingzahlen. Selbst im Monat Juni, als die Ausleihe in stationären Bibliotheken bereits wieder weitgehend einschränkungsfrei lief, lag die Entleihungszahl der eBibo immer noch 47 % höher als im Vergleichsmonat des Vorjahres.

Insgesamt zehn Wochen Bibliotheksschließung und diverse Begrenzungen der Zugänglichkeit hatten Rückgänge bei den Entleihungen zur Folge. Dass sich die Verluste in Grenzen hielten, lag sowohl an einer guten Ausgangssituation (Ende Februar standen die Entleihungen in den stationären Bibliotheken gegenüber dem Vorjahr mit 1,6 % im Plus) als auch an dem schnell organisierten Lieferdienst "BiboModern" während des Lockdowns. Erfreulicherweise nahm die Inanspruchnahme von Bibliotheksdienstleistungen außerdem mit jedem Schritt zu mehr Öffnung im Sommer schnell wieder zu.

Auf die Besucherstatistik wirkten sich die Begrenzung der Personenzahl in den Bibliotheken und die Vorsicht der Benutzer*innen naturgemäß deutlicher aus als auf die Entleihungen.

Eine Ausnahme bei allen Entwicklungen stellt die Bibliothek Südvorstadt dar. Dank der Unterstützung durch den Stadtbezirksbeirat Plauen konnten hier trotz Haushaltsperre die zusätzlichen fachpersonalfreien Öffnungszeiten nach kurzer Unterbrechung bis zum Jahresende fortgesetzt werden. Das Bibo-7/10- Konzept und die Attraktivität des 2019 bezogenen neuen Standortes führten zu wachsenden Besucher- und Entleihungszahlen (+ 8,8 % bzw. + 4,8 %).

Die stärkste Auswirkung hatten die coronabedingten Einschränkungen auf das Veranstaltungsangebot. Seit der Bibliotheksschließung am 14. März gab es, bis auf Veranstaltungen mit Kita-Gruppen und Schulklassen in eingeschränkter Zahl, über insgesamt acht Monate keine Angebote in stationären Bibliotheken. Bei den wenigen öffentlich zugänglichen Veranstaltungen musste die Zahl der Plätze stark begrenzt werden. Dafür erreichten die 30 als Stream bereitgestellten Veranstaltungen ca. 8.000 Aufrufe.

Der Zugang physischer Medien lag im Berichtszeitraum um 9,5 % niedriger als 2019.

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