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Landeshauptstadt Dresden - bibo.dresden.de https://www.bibo-dresden.de/de/veranstaltungen/Freitagskino.php 09.03.2026 10:55:16 Uhr 14.03.2026 00:13:55 Uhr |
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Freitagskino
Gute Filme zwischen Büchern. Das Freitagskino in der Zentralbibliothek lädt regelmäßig zu Filmvorführungen ein.
Kino in der Zentralbibliothek
Zu DDR-Zeiten war das Studiotheater im Kulturpalast, gemeinsam mit dem großen Saal, ein zentraler Veranstaltungsort für Dresden. Die Bühne bot 192 Sitzplätze, Seminar- und Probenräume und Büros. Vier rot gepolsterte Klappsessel hinter dem heutigen Freitagskino erinnern an die einstige Zeit.
Veranstaltungsinformationen
| Ort |
Zentralbibliothek | Kulturpalast Bereich Schöne Literatur 1. OG |
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Zeit |
alle zwei Wochen Filmstart: 16.30 Uhr |
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Eintritt |
Eintritt frei |
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Anmeldung |
maximal 14 Plätze Wir bitten um E-Mail-Anmeldung. |
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Kontakt |
zentralbibliothek@bibo-dresden.de |
Gegen Vorlage des Benutzerausweises können Kopfhörer
ausgeliehen werden.
Das Angebot richtet sich an Jugendliche und Erwachsene.
Termine 2026
Welcher Film läuft? Auf der Homepage bleibt das vorerst immer ein Geheimnis. Lassen Sie sich überraschen oder erfahren Sie bei Ihrem nächsten Besuch in der Zentralbibliothek über die Plakatankündigungen bei der Studiobühne, welcher Film über die Leinwand flimmert.
| Monat | Termin | Genre | FSK | Jahr | Land | Länge (min) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Januar | ||||||
| Februar | ||||||
| März | ||||||
| 13.03. | Komödie | 12 | 2024 | Frankreich | 88 | |
| 27.03. | Biographie | Gesellschaft | 12 | 2023 | GB | USA | 97 | |
| April | ||||||
| 10.04. | Drama | 6 | 2023 | Frankreich | 130 | |
| 24.04. | Krimi | Komödie | 12 | 2023 | Frankreich | 99 | |
| Mai | ||||||
| 08.05. | ||||||
| 22.05. | ||||||
| Juni | ||||||
| 05.06. | ||||||
| 19.06. |
Filmtipps entdecken
Ein Tag ohne Frauen
Filmporträt
Prestige – Die Meister der Magie, 2006
- Shortcut: Als 90 Prozent der isländischen Frauen an einem Herbstmorgen im Jahr 1975 ihre Arbeit niederlegten und ihre Häuser verließen, weil sie sich weigerten zu arbeiten, zu kochen oder sich um die Kinder zu kümmern, brachten sie ihr Land zum Stillstand. Was passierte dann?
- Regie: Pamela Hogan
- Schauspieler*innen: u.a. Guðrún Erlendsdóttir
Die Dokumentation "Ein Tag ohne Frauen" von Pamela Hogan widmet sich den Umständen und der Entstehung des Frauen-Protests in Island. Am 24. Oktober 1975 legten 90 Prozent der isländischen Frauen einen Tag lang jede Arbeit nieder, um auf den Straßen für ihre Rechte zu kämpfen.
Die Dokumentation erzählt in mehreren persönlichen Geschichten vom Mut, der Solidarität und dem unerschütterlichen Kampfgeist einzelner Frauen. Dabei entsteht in liebevoll gestalteten Animationssequenzen ein vielschichtiges Porträt weiblicher Lebensrealitäten – ihrer Emotionen, ihrer Träume und ihrer Ziele.
Am Beispiel von Island zeigt der Film, welche Wirkung kollektiver Widerstand entfalten kann. Für viele Frauen bedeutete dieser Kampf reale Fortschritte – Zugang zu Bildung, bessere berufliche Chancen, sogar der Weg in höchste politische Ämter. Das Ausmaß dieses historischen Tages wirkt bis heute beeindruckend – und macht deutlich, wie mächtig gemeinsames Handeln sein kann.
Der Film bringt sein Publikum zum Lachen und ebenso zum Weinen. Besonders eindrücklich sind die Bilder der Proteste: Hunderte, ja tausende Frauen, die gemeinsam auf die Straße gehen und nicht aufgeben, bis Veränderung möglich wird.Ray Dörfel, FSJ Kultur, Bereich Öffentlichkeitarbeit
Prestige – Die Meister der Magie
Mit seinen verschachtelten Zeitachsen wird der Film selbst zu einem Zaubertrick und lädt zum Miträtseln ein. Man bekommt spannende Einblicke hinter die Bühne und auch in das Familienleben, das unter der Obsession der beiden Zauberkünstler leidet. Dadurch wird der Film eindringlich emotional.
Über das zentrale Thema der Rache hinaus werden auch philosophische Fragen über Wissenschaft aufgeworfen. Es ist ein anspruchsvoller Film, der volle Aufmerksamkeit fordert und dazu einlädt, ihn immer wieder zu schauen.
Filmporträt
Prestige – Die Meister der Magie, 2006
- Shortcut: Zwei Zauberkünstler werden nach einem tragischen Unfall zu Gegenspielern und versuchen, die Tricks des anderen zu überbieten. Dabei verstricken sie sich immer tiefer in ein Netz aus Täuschungen und Racheplänen.
- Regie: Christopher Nolan
- Schauspieler: Christian Bale, Hugh Jackman, Scarlett Johansson, Michael Caine
Arrival
Ein ungewöhnliches und zugleich bewegendes Meisterwerk
Filmporträt
Arrival, 2016
- Shortcut: Als zwölf mysteriöse Raumschiffe auf der Erde erscheinen, ist eine Linguistin gefragt, um die Kommunikation mit den Außerirdischen herzustellen. Diese verändert nicht nur die Zukunft der Menschheit, sondern auch ihre Sicht auf die Zeit.
- Regie: Denis Villeneuve
- Schauspieler: Amy Adams, Jeremy Renner, Forest Whittaker
Weil ich Leo bin
Vor wunderschönen Naturkulissen begleitet der Film die zwölfjährige Hauptfigur Leo beim Spielen im Wald und einer Entdeckung über sich selbst, die zu einer Identitätskrise führt. Auch Leos Familie und deren Reaktionen werden beleuchtet.
Der Film beschäftigt sich auf sanfte und unaufdringliche Art mit einem Thema, das noch viel zu selten behandelt wird: nicht-binäre Menschen und deren Reise zu sich selbst. Er ist auch geeignet für alle, die sich zum ersten Mal damit auseinandersetzen.
Der Film ist bei filmfriend, dem kostenlosen Streamingdienst der eBibo, verfügbar. Loggen Sie sich mit der Benutzernummer und Ihrem Passwort des Bibliotheksausweises ein und finden Sie in der Filmdatenbank diesen und weitere Filme.
Filmporträt
Weil ich Leo bin, 2021
- Shortcut: Dieser 18-minütige Kurzfilm ist ein Einblick in das Leben eines Kindes, das beginnt, seine Geschlechtsidentität zu entdecken.
- Regie: Tajo Hurrle
- Schauspieler: Sky Arndt, Sarah Goebel
The Lego Batman Movie
Ein rasanter Animationsspaß für die ganze Familie – und ein Muss für alle Lego-Fans. Auch ohne Batman-Vorkenntnisse bietet der Film jede Menge Witz, Action und Überraschungen für Groß und Klein.
Die Geschichte wird in einem rasanten Tempo und mit viel Witz erzählt. Dennoch bringt sie eine wichtige Botschaft herüber – es ist mehr als „nur“ ein Kinderfilm. Die Animationen sind liebevoll und kreativ gemacht, gerade die herrlichen Gesichtsausdrücke der Figuren. Ein besonderes Highlight ist die Beziehung zwischen Batman und dem Joker, die auf witzige Art romantische Klischees und die Abhängigkeit zwischen Held und Schurke parodiert.
Filmporträt
The Lego Batman Movie, 2017
- Shortcut: Batman hat alle Lego-Hände voll zu tun: Sein Erzfeind will die Stadt auseinanderreißen, und noch dazu muss er Vater für einen Waisenjungen spielen. Für einen Einzelgänger wie ihn kommt das natürlich nicht in Frage. Schließlich ist er überhaupt kein bisschen einsam auf seiner Insel. Oder etwa doch?!
- Regie: Chris McKay
- Sprecher: Will Arnett, Michael Cera, Ralph Fiennes
Memento
Der auf den ersten Blick vertraute Plot eines Mannes, der den Mörder seiner Frau sucht, wird in Memento auf faszinierend ungewöhnliche Weise neu inszeniert. Die Bildsprache wechselt von Schwarzweiß zu Farb-Szenen. Durch die verschachtelte Zeitstruktur kann man beinah selbst nachempfinden, wie sich Lennys Gedächtnisverlust anfühlt – das Misstrauen wächst, denn jede Figur wirkt auf ihre Weise verdächtig.
So eröffnet sich nach und nach eine packende Geschichte mit philosophischen Fragen. Denn welche Bedeutung haben Erinnerungen wirklich für unsere Wahrnehmung?
Filmporträt
Memento, 2002
- Shortcut: Lenny hat sich der Rache verschrieben – mit der Hilfe eines Polizisten und einer mysteriösen Bekannten jagt er den Mörder seiner Frau. Es gibt nur ein Problem: Seit dem Mord leidet Lenny an Gedächtnisverlust und kann keine neuen Erinnerungen behalten.
- Regie: Christopher Nolan
- Schauspieler: Guy Pearce, Carrie-Anne Moss, Joe Pantoliano
V wie Vendetta
Revolution, Identität, Aufopferung – 'V wie Vendetta' verbindet diese Themen mit cleveren Dialogen zu einem einzigartigen Werk voller Spannung. Die politische Situation im Film erinnert an ähnliche Diktaturen aus der Geschichte, und in der heutigen Zeit fühlt sich der Film fast aktueller an als zu seiner Premiere.
Natalie Portman als Evey ist der emotionale Mittelpunkt des Films, sie macht eine unglaubliche Entwicklung durch. Und obwohl man sein Gesicht kein einziges Mal sieht, gelingt es Hugo Weaving verblüffend gut, der Hauptfigur V einen eigenen Charakter zu geben.
Inmitten der düsteren Stimmung wird der Film immer wieder kraftvoll menschlich und setzt ein Zeichen für Mut und Hoffnung.
Filmporträt
V wie Vendetta, 2005
- Regie: James McTeigue, die Wachowskis
- Schauspieler: Hugo Weaving, Natalie Portman, John Hurt
- Shortcut: In einer düsteren Zukunftsvision Englands versuchen eine junge Frau und ein maskierter Schwertkämpfer namens 'V', einen machtbesessenen Diktator durch einen Aufstand zu stürzen.
Herr der Worte, Herr der Welten
Sie wollen mehr über den „Vater der Fantasyliteratur“? Diese Dokumentation führt uns in Berichten, Zitaten und witzigen Anekdoten durch Tolkiens Leben und erklärt, warum seine Bücher so viele Leser auf der ganzen Welt begeistern.
In Briefen und Aufnahmen kommt auch Tolkien selbst zu Wort und erzählt von seiner Liebe zur Sprache. Dabei werden auch die Lebensumstände seiner Zeit deutlich. Ein weiteres Highlight sind die Zeichnungen, die der Autor selbst für seine Bücher gefertigt hat.
Eine rundum liebevoll gestaltete Dokumentation mit vielen interessanten Infos.
Der Film ist bei filmfriend, dem kostenlosen Streamingdienst der Bibliotheken, verfügbar. Loggen Sie sich mit der Benutzernummer und Ihrem Passwort des Bibliotheksausweis ein und finden Sie in der Filmdatenbank diesen und weitere Filme.
Filmporträt
J.R.R. Tolkien: Herr der Worte, Herr der Welten, 2014
- Regie: Simon Backés
- Sprachen: Englisch, Französisch (bei ARTE auch auf Deutsch)
- Shortcut: Eine Dokumentation über J.R.R. Tolkien, die anhand seiner Lebensgeschichte seine Inspirationen und Leidenschaften zeigt.
Operation Anthropoid
Eine der wichtigsten Widerstandshandlungen der tschechoslowakischen Bevölkerung: Unter britischer Planung verübten Josef Gabčik und Jan Kubiš eine geheime Mission mit dem Codenamen „Operation Anthropoid“.
"Die Verfilmung hält sich nah an die tatsächlichen Ereignisse, besonders aufwendig wurde die Schlüsselszene des Attentats rekonstruiert. Dadurch entsteht eine sehr realistische Atmosphäre, die den Zuschauer zurück in die Zeit versetzt. Beide Hauptdarsteller bringen die Konflikte ihrer Figuren eindringlich zum Ausdruck.
Die Handlung verdichtet sich zunehmend, während die Brutalität der Nationalsozialisten schonungslos offenbart wird. Besonders bedrückend wirkt der Film durch die Darstellung der vielen Unschuldigen, die allein wegen ihrer vermeintlichen Verbindung zu den Attentätern gnadenlos verfolgt werden." (Clara, FSJ Veranstaltungsmanagement, 2025)
Filmporträt
Operation Anthropoid, 2016
- Regie: Sean Ellis
- Schauspieler: Cillian Murphy, Jamie Dornan, Toby Jones
- Shortcut: 1942 planten zwei Tschechoslowaken ein riskantes Attentat auf Reinhard Heydrich, Gestapo-Leiter und „Schlächter von Prag“. Der Film folgt ihren Vorbereitungen und zeigt die tragischen Folgen des Attentats.
Your Name
Ein zauberhafter Film, der uns in zwei verschiedene Welten mitnimmt, die überraschend aufeinandertreffen. Hast du jemals einem Fremden ins Gesicht geschaut und hattest das Gefühl, ihr würdet euch kennen? So geht es auch Mitsuha und Taki.
"Obwohl ich kaum Animes schaue, hat mich dieser Film mit seinem wunderschönen Zeichenstil und dem tollen Soundtrack sofort begeistert. Beide Hauptfiguren sind liebenswert und realistisch gezeichnet, und die Verbindung zwischen ihnen kommt wunderbar herüber." (Clara, FSJ Veranstaltungsmanagement, 2025)
Der Film erzählt eine zarte und außergewöhnliche Liebesgeschichte, verpackt in Magie, Humor und fantastische Bilder.
Filmporträt
Your Name, 2016
- Regie: Makoto Shinkai
- Sprecher: Ryunosuke Kamiki, Mone Kamishiraishi
- Shortcut: Taki verliert sich im Großstadtleben, Mitsuha langweilt sich in ihrem kleinen Dorf. Plötzlich tauschen die beiden Körper und lernen die Welt des anderen kennen – bis Taki herausfindet, dass Mitsuhas Dorf von einem Kometeneinschlag bedroht ist.
Porträt einer jungen Frau in Flammen
Passend zum Frauentag am 08. März – ein Film von, über und für Frauen. Leise und poetisch geht der Film auf eine Vielzahl an Themen ein: Kunst, Philosophie, Musik oder die Zwänge der Gesellschaft.
Die Geschichte entfaltet sich langsam in wunderschönen Bildern, eine willkommene Abwechslung zur Schnelllebigkeit von Social Media. Beide Hauptdarstellerinnen verkörpern ihre Figuren besonders stark, sodass man die intensive Spannung zwischen ihnen gut nachempfinden kann. Die traditionelle Vorstellung von Maler und Modell, von Adel und Bediensteten, wird hier aufgelöst: Alle sind gleichgestellt, die Grenzen der Gesellschaft verschwimmen.
Der Film ist schlicht, aber emotional – ein Kunstwerk für sich.
Filmporträt
Porträt einer jungen Frau in Flammen, 2019
- Regie: Céline Sciamma
- Schauspielerinnen: Adéle Winkler, Noémie Merlant, Luàna Bajram
- Shortcut: Die junge Malerin Marianne kommt auf eine abgelegene Insel, um das Hochzeitsporträt einer Adligen anzufertigen – doch diese weigert sich, Modell zu sitzen. Während Marianne im Geheimen malt, wächst eine Anziehungskraft zwischen den beiden.
Catch me if you can
Frank Abagnale, gerade mal sechzehn Jahre alt, gibt sich als Arzt, Anwalt und sogar Pilot aus – und kommt damit durch. Umso verblüffender ist, dass die Geschichte dieses Films auf wahren Begebenheiten beruht.
Es ist eine flotte, clever inszenierte Komödie, die ihre emotionale Seite dennoch nie aus den Augen verliert. Das Herz des Films ist die Geschichte eines Jungen, der zusehen muss, wie seine Familie auseinanderfällt. Beide Hauptdarsteller passen wunderbar in ihre Rollen und harmonieren perfekt, ergänzt wird das Ganze durch einen amüsanten Soundtrack von John Williams.
Der Film zeigt auf erstaunliche Art, wie viel man durch Einfallsreichtum und Selbstvertrauen erreichen kann.
Filmporträt
Catch me if you can, 2002
- Regie: Steven Spielberg
- Schauspieler: Leonardo DiCaprio, Tom Hanks, Amy Adams, Christopher Walken
- Shortcut: Ein FBI-Agent jagt einen cleveren Jungen, der von zuhause weggelaufen ist und sich mit spektakulären Betrügereien über Wasser hält.
The Creator
So muss Science-Fiction sein: Raumschiffe und Roboter, berauschend schöne Bilder und ein bewegender Soundtrack von Hans Zimmer.
Die dargestellte Welt der Zukunft fühlt sich sehr greifbar an, da viel an realen Schauplätzen gedreht wurde. Trotz einer etwas vorhersehbaren Handlung mündet der Film in einem epischen Finale mit großen Emotionen.
Alphie, die Künstliche Intelligenz in Gestalt eines Kindes, wird von Madeleine Yuna Voyles trotz ihres jungen Alters von neun Jahren großartig gespielt. Durch ihre Figur reflektiert der Film über unsere Beziehung zur Künstlichen Intelligenz und ist ein Appell, seine Menschlichkeit nicht zu verlieren.
Filmporträt
The Creator, 2023
- Regie: Gareth Edwards
- Schauspieler: John-David Washington, Madeleine Yuna Voyles, Gemma Chan, Ken Watanabe
- Shortcut: Nachdem die Menschheit der KI den Krieg erklärt, entwickelt diese eine Superwaffe – ein Roboter in Gestalt eines Kindes. Ein Agent, der nach seiner verlorenen Frau sucht, soll sie vernichten.