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https://www.bibo-dresden.de/de/aktuelles/2022/2022-10-19_PARADIESPLATZ-FORUM-zum-Thema-SAAT.php 14.10.2022 12:52:29 Uhr 28.11.2022 22:02:41 Uhr
Meldung vom 14.10.2022

PARADIESPLATZ-FORUM zum Thema SAAT

Am 19.10. zwischen 18 und 20 Uhr erwartet Sie am „PARADIESPLATZ – Das Innere“ eine Saatguttauschbörse. Die Veranstaltung richtet sich nicht nur an Gärtner:innen – neben dem Austausch kleiner Körner, in denen das Grün von morgen steckt, unterhalten wir uns auch  über den Globalen Saatgutbunker in Spitzbergen, einem Ort, an dem sich (fast) alle Staaten der Erde  ihr Saatgut sichern, und der uns zeigt, dass das Bewahren kleiner Körner über einzelne nationalstaatliche Ziele hinaus die Menschen eint. Das Innere am PARADIESPLATZ wird die Bühne dafür sein. In unserer PARADIESPLATZ-Saatguttauschbörse können Sie kleine Schätze, in Tütchen gepackt und beschriftet, tauschen oder einfach Informationen bekommen, wie das Sammeln von Saatgut geht. Dazu werden wir sowohl Gärtner:innen als auch Partner:innen des Umweltzentrums und der Saatgutbibliothek Dresden zu Gast haben. Die Saatgutbibliothek wird auch Saatgut entgegennehmen. Wie das funktioniert, erfahren Sie hier.

Wieder mit dabei sind unsere Soundarchivare: Konrad Behr & Steffen Koritsch sammeln Ihre Ideen und Gedanken zum Thema die Sie festgehalten wissen wollen. Zu einer Klangkunstarbeit verwoben, werden sie während der gesamten Projektlaufzeit aus „dem Inneren“ heraus allen Passanten zu Gehör gebracht.

Seien Sie herzlich willkommen. PARADIESPLATZ Team Svea Duwe, Bettina Lehmann, Roswitha Maul Östliches Terrassenufer zwischen Carolabrücke und Albertbrücke

Die PARADIESPLATZ-FOREN werden gefördert von bleibt neugierig. Kulturstadt Dresden 2022     und sind Teil von

Nordost Südwest,  einem Projekt zeitgenössischer Kunst mit Ausstellungen und Kunstprojekten in der robotron-Kantine sowie im Stadtraum in Dresden. Der künstlerische Austausch ist dem ältesten und immer noch aktuellen, über Existenzen und Lebensperspektiven entscheidenden Orientierungsverfahren der Menschheit gewidmet. Im Zentrum der Projekte steht die aktuelle Auseinandersetzung mit globalen, politischen und kulturellen Koordinatensystemen. Während der ‚alte Osten‘ und der ‚neue Westen‘ sich je nach Perspektive und Abstand zu den Ereignissen mythisch oder diabolisch verklären, ist mit den Begriffen des globalen Südens und globalen Nordens längst die Bedeutung älterer Beziehungs- und Konfliktlinien deutlich geworden.



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